Madeira

Wetter auf Madeira

Madeira liegt auf 33° nördlicher Breite und verfügt daher über ein mildes, ausgeglichenes Klima. Hauptwindrichtung ist Nordost. Die mit den Passatwinden antransportierte Feuchtigkeit regnet sich überwiegend an der Nordseite der Insel ab, dessen Klima feuchter und kühler ist als das im Süden.

Fast das ganze Jahr über herrschen an der Südküste frühlingshafte Temperaturen. Die wärmsten Monate sind Juni bis September. Dabei steigen die Tagestemperaturen aber selten über 25°. Und selbst in der kühleren Jahreszeit ist wird es meistens nicht kälter als 16°.

Sonnenuntergang vor Madeira

In Funchal fallen jährlich 650 mm Regen, im Winter mehr als im Sommer. In den Monaten Juni, Juli und August ist nur mit ein oder zwei Regentagen zu rechnen. Die Wassertemperaturen liegen im Sommer zwischen 20 und 22°.

Die Halbinsel São Lourenço, die die Ostspitze Madeiras bildet, ist der trockenste Teil der Insel. Es fehlen größere Erhebungen, so dass die Wolken über Land ziehen, ohne sich auszuregnen. Hier fallen nur 350 mm Jahresniederschlag.

Berglandschaft auf Madeira

Hinweis: Insbesondere im Gebirge kann das Wetter schnell umschlagen. Daher immer geeignete Regenbekleidung mitnehmen, auch wenn es morgens nach einem sonnigen Tag aussieht. Außerdem kann es in den Gipfelregionen deutlich kühler sein an der Küste.

Die günstigste Reisezeit für Madeira

Da die Hauptattraktion Madeiras nicht die Strände sind und die meisten Touristen nicht unbedingt zum Baden kommen, kann ein Besuch der Insel zu jeder Jahreszeit empfohlen werden. Das milde Klima herrscht ganzjährig. Im Winter muss man aber mit mehr Niederschlag rechnen. Außerdem sind die Tage im Winter kürzer als im Sommer, auch wenn der Unterschied viel geringer ist als in unseren Breiten.