Portugal-Spanien-Seiten

Menorca

Menorca ist die nordöstlichste Insel der Balearen. Ihre Fläche beträgt rund 695 km². Schöne Strände und eine sanfte Hügellandschaft im Inneren machen Menorca zu einem beliebten Reiseziel.

Menorca zeigt sich im deutlichen Kontrast zur großen Nachbarinsel Mallorca. Große Hotelkomplexe und Massentourismus mit seinen Auswüchsen findet man auf Menorca nicht. Daher konnte sich die Insel viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahren.

Menorca, Küste

Weite Bereiche der Insel sind heute als Biosphärenreservat geschützt. Zudem wird dem Naturschutz und der Erhaltung der natürlichen Ressourcen auf Menorca eine große Bedeutung zugeschrieben.

Die kürzeste Distanz zwischen den beiden Balearen-Inseln Mallorca und Menorca beträgt nur etwa 40 km. In Längsrichtung erstreckt sich Menorca etwa rund 50 km, quer dazu sind es kaum mehr als 16 km. Anders als Mallorca besitzt Menorca eine ausgesprochen flache Topographie. El Toro, der höchste Berg der Insel, erreicht bloß eine Höhe von 357 m.

Inselhauptstadt Maó

Das Fehlen größerer Erhebungen hat Einfluss auf das Wetter. Die mediterranen Winde können weitgehend ungebremst über die Insel ziehen. Insbesondere der typische Nordwind (Tramuntana) kann als unangenehm empfunden werden. Die schiefe Wuchsform vieler Olivenbäume zeugt von den konstanten Winden, denen Menorca ausgesetzt ist.

Auch wenn große Gebirgszüge fehlen, so sind Relief und Landschaftsbild der Insel doch sehr abwechslungsreich. Die Landschaft ist stellenweise hügelig und in die grauweißen Kalksteinformationen im Südteil Menorcas haben sich schmale Schluchten erodiert, die als Barrancs (auf kastilisch Barrancos) bezeichnet werden.

Barranco, Menorca

Auf der Südseite der Insel ist überwiegend Steilküste ausgebildet, deren gerader Verlauf von kleinen Buchten unterbrochen ist. Auf der Nordseite Menorcas ist die Küste dagegen stärker fjordartig zerklüftet und erreicht am Cap de Cavalleria eine Höhe von 90 m.

Das Landschaftsbild im Inneren ist zweigeteilt. Diese Teilung, die etwa mit der wichtigen Ost-West-Straße ME1 von Maó nach Ciutadella zusammenfällt, ist Ausdruck der geologischen Beschaffenheit des Untergrundes.

Menorca, Südküste

Der Nordteil ist rau, dünn besiedelt, waldreich und touristisch nicht so stark erschlossen. Die Südhälfte dagegen wird intensiv landwirtschaftlich genutzt und hat ein sanftes Relief mit üppiger Vegetation aufzuweisen. Die in die Kalkgesteine eingetieften engen Schluchten entwässern das Gelände zur Südküste hin.

Die beiden wichtigsten Städte sind die Inselhauptstadt Maó ganz im Osten Menorcas und auf der entgegengesetzten Seite ganz im Westen Cuitadella. Beide Städte zeigen mediterranes Flair und sind absolut sehenswert.

Weitere Links zum Thema Menorca

Fornells

Fornells

Fornells ist eine kleine Ortschaft mit einem Hafen in einer geschützten Bucht auf der Nordseite Menorcas.

Alaior

Alaior

Alaior ist eine Ortschaft im Inneren der Balearen-Insel Menorca. Mit der Altstadt um die Kirche Santa Eulalia herum stellt Alaior ein lohnendes Besuchsziel dar.